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Jörg Hunger
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WORKBOAT (HOLMIHEI)

Dieses Boot habe ich als „Versuchsträger“ aus dem Nachlass von Rolf Haldemann erworben. Es war wohl schon jahrelang nicht mehr bewegt worden und entsprechend drehte der Motor kaum noch, da das Fett im Stevenrohr völlig eingedickt war. Es dient mir als Trainingsmodell, an dem ich meine Bautechnik zu verbessern versuche und auch neue technische Einrichtungen wie Kräne, Querstromruder und anderes ausprobieren möchte. Bis auf den Rumpf und das Deck habe ich daher alles entfernt, inklusive Antrieb und Fernsteuerung. Da die neuen Einbauten wohl auch schwerer sein werden als bisher, musste ich auch den fest vergossenen Ballast brachial entfernen und kann somit gleich auch noch üben, wie man mit Epoxy und Glasfasergewebe umgeht.
Ein vorläufiges Ziel ist es, dieses Boot so auszurüsten, dass es befähigt ist, ein liegengebliebenes Boot mittels Kran ins Schlepptau zu nehmen und an Land zurückzubringen. Die Idee dazu kam mir bei einem Klubfahren am Hallwilersee, als bei einem Kollegen das Boot schlapp machte und die Bemühungen, es mit einem anderen Boot zurück zu stossen nicht wirklich funktionierten. Auch das heimschleppen eines Segelboots bei Flaute wäre so ein möglicher Fall für eine Rettungsaktion. Ob ich das so wie geplant verwirklichen kann wird sich zeigen!
Der etwas bescheuerte Arbeitsnahme „HOLMIHEI“ kommt von „hohl mich Heim“, hoffentlich fällt mir noch ein besserer Name ein, wenn das Boot dann mal auch wirklich seinen Zweck erfüllt.




Die Zerstörung

Bevor etwas Neues entstehen kann muss oft zuerst etwas Altes zerstört werden!

Und so sieht das dann aus ...


ausgehöhlter Rumpf und abgeräumtes Deck


und der ganze Kleinkram, der so ein Boot "bevölkert"


Der Neuaufbau
 
 
Zuerst habe ich mir Gedanken über die Art des Krans gemacht, der auf den Schlepper soll. Nach einigen Versuchen habe ich mich für eine etwas ungewöhnliche Konstruktion entschieden. Es war für den korrekten Bewegungsablauf notwendig,  die Geometrie der Konstruktion im CAD aufzuzeichnen.
 
 
 
 
Mittels eines Prototyps wurde die Funktion überprüft.
 
 
 
 
Im „Fundus“ fand ich auch einen passenden Antrieb für den Arm.
 
 
 
 
Einige Teile aus Messing, die ich schon mal zusammen gezimmert habe.
 
 
 
 
Damit die Flexibilität des Schleppers erhalten bleibt, baue ich den Kran auf eine auswechselbare Platte. Falls sich der Kran so nicht bewährt, kann ich einfach die Platte tauschen und eine andere Konstruktion einsetzen.
 
 
 
 
 
..und so sieht der Kran dann im eingezogenen Zustand aus ..
 
 
 
 
 
… und so im ausgefahrenen Zustand.
 
 
 

Die bisherigen Aufbauten habe ich ohne Plan „freihand“ gebaut, aber es sind wohl eher ziemlich unvollkommene Übungsstücke geworden. Also noch viel üben, dafür mache ich das ja!
 
 
 
 
 
 
Fortsetzung folgt
© by Jörg Hunger   =   Aktualisiert am 07.01.2018   =   Heute ist     =   Es ist jetzt Uhr   

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